Funkloch, Faulheit, fahler Akku …

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Waren die Gründe für die lange Funkstille, aber nun gibt es bestes Wlan, daher für Euch eine Zusammenfassung der letzten Tage…

Wer war noch gleich auf die Idee mit dem ganzen Sightseeing gekommen? Wir sind offenbar doch viel einfacher gestrickt und brauchen gar nicht soviel Input – zumindest gerade nicht. 

Strand, Wasser, Sonne, Essen – alle glücklich.

Allerdings haben wir uns aus Vernunftsgründen (unsere weiße Käsehaut verträgt einfach nix) für einen Vor- und Mittag in der Stadt (Barcelona) entschieden. Wir wollten außerdem den Kindern den tollen Großmarkt an der Rambla zeigen wo wir fantastisch gefrühstückt haben


Außerdem mussten wir noch auskundschaften, wo am nächsten Tag unsere Fähre abfahren wird und was wir bis 22:00 Uhr! mit unserem Gepäck und mit uns überhaupt so anstellen sollen.

Glücklicherweise gibt es neben dem Fähranleger einen Locker, wo man für immerhin 5 Euro pro Gepäckstück alles unterstellen kann. Der Rest des Tages bestand dann aber endlich wieder aus Strand, Strand, Strand.

Die große Überfahrt

Es war die letzte Nacht im Zelt (von Dienstg auf Mittwoch) und ich bin gar nicht so traurig darüber. Der Campingplatz in Barcelona war wirklich sehr schön und hatte den Vorteil, dass es deutlich wärmer war und wir draußen essen konnten, aber er lag auch direkt neben dem Flughafen und da Barcelona offensichtlich Hauptumschlagplatz für Menschen ist, flogen die Flugzeuge  24/7  mit 3 min Abstand. Im Zelt hatten wir dann immer mal wieder 78 db (is so ne Macke von uns mit der Messerei) und neben uns hat dann eine Familie ihr Lager aufgeschlagen, deren eines Kind irgendeinen wirklich ganz abscheulich fiesen Husten hatte, der sich in seiner ganzen Gewaltigkeit vor allem zwischen 1:00 und 4:00 Uhr morgens zeigte. Ich weiß nicht genau wer weniger geschlafen hat, denke aber es war eine loose-loose Situation. Also wie gesagt, böse bin ich nicht darüber.

Den Campingplatz mussten wir um 12:00 verlassen und als wir dann so Richtung Innenstadt unterwegs waren um Gepäck und Auto wegzubringen fiel uns spontan auf, dass es ja schon wieder mittags ist und ihr wisst ja, zwei von uns sind da empfindlich. Wir haben den Plan also kurzfristig umgeschmissen und sind zum alten Olympiastation gefahren um dort etwas zu  essen (das war halt grad die nächste Ausfahrt).


Die Nachnutzung des Stadions im besten schäbby Schick sieht so aus, dass Jedermann und Jedefrau dort im Open Stadion gegen ein paar Euro mal Hürden laufen, Weitspringen oder Fahne tragen darf, es gibt ganz laute Musik und ziemlich viele Kinder. Wir haben dann noch ein bisschen auf Barcelona heruntergeschaut


und uns schließlich den Rest des Tages im Aquarium herumgetrieben – auch um ein bisschen der Sonne zu entgehen.



UND DANN war es endlich soweit, wir haben eingecheckt


Diese Nacht werden wir auf der Balearenfähre Martin y Soler in einer Viererkabine verbringen, die sogar eine Dusche und ein eigenes Klo hat. Unglaublicher Luxus nach einer Woche Zelt 😉


Aber bevor wir uns, obwohl todmüde, in die Koje hauen würden wollten wir die Abfahrt natürlich vom Schiffsdeck aus erleben. Barcelona schenkte uns noch eine wunderschöne Skyline und die Frau an der Bar zwei Bier (aus).


Es ist erstaunlich ruhig und bequem in so einer Kabine und als wir endlich gegen 12 Uhr nachts alle lagen, sind wir auch sofort eingeschlafen UND gefühlt sofort wieder aufgestanden, denn 4:15 klopfte der Weckdienst.

Gleich danach legte die Fähre in Alcudia auf Mallorca an und die Besatzung kehrte uns freundlich aber bestimmt auf die Strasse.

Wir hatten uns das im Winter bei der Buchung so vorgestellt, dass wir dann bei strahlendem Sonnenaufgang in Alcudia in einer Bar einen Cafe con leche trinken und ein Bocadillo essen, während wir darauf warten, dass um 8:00 die Mietautofirma öffnet und wir mit unserem süssen Seat Ibiza ins Ferienhaus fahren. Leider geht auf Mallorc die Sonne am 8.Juli erst um 6:34 auf


Wenigstens war es warm. Die frühste Bar macht 7:25 auf und die Autovermietung hat das mit den 8:00 auch nicht so wörtlich genommen. Das war aber alles gar nicht so schlimm, richtig blöd war, dass wir erst um 14:00 ins Ferienhaus konnten, die vorherigen Besucher schliefen (dort gerade) noch. 

So sind wir, um nicht vor Hitze umzukommen, mit den Kindern in die Berge gefahren (immerhin 1300 m) und haben dort Mittag gegessen. Da die Kinder im Auto bei eingeschalteter Klimaanlage den verpassten Schlaf nachgeholt haben, sind wir auch einfach ein paar Umwege gefahren und haben uns die Insel angeschaut.

Das ganze Warten hat sich aber gelohnt, denn die Finca ist traumhaft und seit gestern Nachmittag machen wir nix anderes mehr außer Pool, Pause und Pausbacken anfuttern.


Ganz liebe Grüße

Eure Janna

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