Paris die Wuselstadt

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„Hat überhaupt jemand gut geschlafen?“ war der erste Satz der Großen nach unserer ersten Nacht im Zelt und damit hat sie so ziemlich ins Schwarze getroffen. Leicht übermüdet haben wir uns gegen 8:00 aus dem Zelt geschält und brauchten eine Weile bis wir wieder ganz entknittert waren, aber ein Pott Kaffee und Pain au chocolate haben uns schnell wieder fit gemacht 


Insgesamt läuft die Uhr jetzt schon langsamer als gewöhnlich, so schnell waren wir glaube ich noch nie im Urlaubsmodus. Irgendwann sind wir dann gemütlich in die Stadt getrödelt, dank eines halbstündigen Shuttlebus vom Campingplatz total unkompliziert, und haben dann in einem amerikanischen Diner  beratschlagt was wir jetzt machen.

Voller Tatendrang sollten heute eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten von uns gesehen werden – den Anfang machte der Arc de Triomphe -220 Stufen Wendeltreppe


die wir tapfer bezwangen und an deren Ende wir mit einer grandiosen Aussicht belohnt wurden, wenn auch mit dunklen Regenwolken.


Es ist wirklich ein unglaubliches Gewusel in dieser Stadt und die Kunststücke, die einige Autofahrer vollbringen um möglichst pfiffig durch die Automassen rings um den Triumpfbogen zu kommen, sind atemberaubend. Es ist übrigens alles unglaublich gut bewacht, ein bisschen beängstigend sogar, und klar, sind wir mit unseren „Überleben-als-Camper-in-der-Großstadt-Taschenmesser“ gar nicht erst durch die Sicherheitsschleuse gekommen, weswegen wir in zwei Gruppen die Treppen erklimmen mussten.

Als nächstes sollte der Eifelturm dran sein, aber es war schon wieder Mittag und die Kinder konnten spontan nicht mehr laufen und so haben wir uns nach einem weiteren Besuch im amerikanischen Diner für einen Hop-On, Hop-Off Bus entschieden. (Nicht das wir eine besondere Vorliebe für amerikanische Schnellrestaurants hätten, aber preislich gibt es auf der Champs elysees einfach keine Alternative).

​Der Blick von oben aus dem Bus war gleich nochmal ein bisschen spektakulärer, zumindest, was den Verkehr anging.

Am Eifelturm hat uns dann eine schwarze Regenwolke begrüsst 


und die Kinder haben zunehmend abgebaut, so dass uns ein Aussenblick gereicht hat und wir uns für die Fortsetzung unserer Rundfahrt entschieden haben – die Kinder haben dass dann für ein kleines Mittagsschläfchen genutzt

Insgesamt sind wir laut Schrittzähler immerhin trotz Bus 7,5 km gelaufen und jetzt zurück auf dem Campingplatz merken wir das auch. Die Nudeln mit Nix schmecken drei mal besser als zu Hause und Brot und Käse (gerissen, nicht geschnitten) runden den spontanen Rotwein ab. Was auch sehr deutlich wird hier auf dem Campingplatz im Pariser Stadtwald: Paris ist sehr laut – 95 db und mehr haben wir aus Neugier an einigen Strassenecken gemessen, aber Spass gemacht hat uns der erste Tag sehr und immerhin, die meisten Sehenswürdigkeiten wurden von uns gesehen (wenn auch nur im Vorbeifahren). Jetzt gehts gleich in die Falle, Platz ist ja angeblich in der kleinsten Hütte


Mal sehen wie wir morgen aufwachen…

Ganz liebe Grüße

Eure Janna

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